4. März 2015

warum sich die vergütung von blogposts eben nicht nach reiner statistik berechnen lässt


Am letzten Wochenende fanden in Hamburg und Köln unsere ersten BLOGST Workshops statt. Nachdem ihr Vortrag "Professionett verhandeln" sehr großen Anklang auf der #blogst14 fand, konnte Mel von GourmetGuerilla schnell davon überzeugt werden, dass hier sehr großer Bedarf an Wissen besteht und so reiste Mel am Freitag Abend in Köln an. Wir waren lecker essen und am nächsten Tag ging es in den Startplatz, wo Mel für Inhalte und ich fürs Catering sorgte. Die Gespräche drehten sich vor allem um eins - Kooperationen, was sie für uns als Blogger bedeuten und wie wir damit umgehen. 

Als Admin so einiger Facebook Gruppen für Blogger bekomme ich immer ziemlich direkt mit, wenn mal wieder eine Anfrage durch die Blogosphäre schwappt. Da wird gefragt, diskutiert und, wofür ich sehr dankbar bin, meist sachlich und auf Augenhöhe eine Meinung geäußert.

Waren wir am Ende der BLOGST Konferenz 2012 an dem Punkt, dass ein Bewusstsein dafür entstanden ist, dass man als Blogger eine Stimme hat, sind wir anscheinend jetzt wieder an einem Punkt angekommen, an dem wir uns total im Kreis drehen und es Firmen, Unternehmen und Agenturen ermöglichen, für wenig Geld Inhalte aus der Blogosphäre zu generieren. Und wenn dann auch noch Blogposts auftauchen, in denen Preise für Kooperationen aufgerufen werden, bei denen mir die Haare zu Berge stehen, dann ja dann kommt es eben mal zu einem Post, bei dem es sich mal nicht ums Wohnen und Leben dreht.

Eins habe ich in fünf Jahren des Bloggens gelernt. Es gibt kein Richtig und kein Falsch. Es gibt nicht DIE Zahl oder DEN Betrag, den man schwups bei einer Kooperation aus dem Ärmel schüttelt. Aber bei Kooperationen geht es vor allem doch um eins - um Wertschätzung. Und zwar auf beiden Seiten. Es geht um Kommunikation auf Augenhöhe. 

Für Blogger ist es vor allem wichtig zu wissen wofür man steht und was man will. Und auch, was man da eigentlich macht. Ein Blogger ist viele Personen in einer. Er ist Autor, Fotograf, Designer, SEO-Experte, Publisher, Social Media Experte, Markenbotschafter um nur mal einige Positionen zu nennen. Manchmal ist er noch einiges mehr. Zum Beispiel Einkäufer, Koch, Bäcker, Stylist, Interior Designer, Mutter, Vater oder Beobachter. Bloggen kann nicht nur Hobby, es kann auch Beruf sein.

In einem Blogpost steckt meistens viel - viel Authentizität, viel Leidenschaft, viel Spaß aber auch ganz ganz viel Arbeit. Vielleicht macht Ihr Euch mal Notizen dazu, wieviel Zeit tatsächlich in einem Blogpost steckt. Natürlich geht Ihr sowieso einkaufen. Aber wenn Ihr ein besonderes Rezept machen wollt, dann investiert ihr doch zusätzlich Zeit ins Einkaufen. Na klar kocht Ihr eh jeden Tag. Aber das Essen will ja auch schön fotografiert werden. Die Bilder müssen bearbeitet werden. Ein Text muss her. Ihr wollt gelesen werden. Doch das wollt Ihr. Wenn Ihr das nämlich nur alles aus Spaß machen würdet, wie manche Blogger behaupten, dann könntet Ihr Eure Rezepte und Gedanken auch in ein Rezeptbuch oder Tagebuch schreiben. Der gemeine Blogger wünscht sich Leser. Also optimiert er den Text, arbeitet mit SEO Plug-ins, postet was bei Facebook, twittert und macht Instagrambilder. Das alles kostet Zeit. Und, bei allem Spaß, es ist Arbeit.

Egal wie viele Leser Ihr habt, wie klein der Blog auch ist, die Zeit, die wir in einen wirklich qualitativen Blogpost stecken ist doch bei allen ähnlich. Natürlich geht es bei Kooperationen auch um Zahlen. Denn für das Unternehmen ist die Reichweite ja nicht unerheblich. Aber darum geht es nicht nur. Oft besetzen Blogger eine Nische, sprechen eine ganz bestimmte Zielgruppe an. Eurer Content ist etwas wert. Bitte verkauft Euch nicht für 40 Euro und schon gar nicht für 25 Euro für einen Blogpost. Denn selbst wenn Ihr Kleinunternehmer seid, das Finanzamt guckt trotzdem darauf was Ihr macht. Habt Ihr mal durchgerechnet, was 25 Euro pro Stunde bedeuten, wenn man überlegt wie lange man als Blogger durchschnittlich für einen Beitrag braucht? Und Produkte, die Euch für 50 Euro zur Verfügung gestellt werden, kosten das Unternehmen im Einkauf viel weniger. Und nochmal - worum geht es bei Kooperationen? Es geht um Wertschätzung. Für den entstandenen Content, für die geleistete Arbeit. Und die ist übrigens auch unabhängig von den Unique Visitors oder den Page Impressions im Monat. Besonders dann, wenn das Unternehmen darum bittet, vielleicht für den Corporate Blog zu schreiben. Oder die Zeitschrift oder das Magazin darum, eine Idee für die kommende Ausgabe beizusteuern.

Natürlich kann ein reichweitenstarker Blog anders verhandeln, andere Preise aufrufen, als ein "kleiner" Blog das kann. Sich an ausschließlich an den Page Impressions im Monat für die Vergütung eines Blogposts zu orientieren, halte ich persönlich aber für nicht richtig. Der TKP (Tausend-Kontakt-Preis) lässt sich vielleicht bei Bannerwerbung anwenden. Nicht aber auf einen Blogpost, in dem eine Menge Individualität und Arbeitszeit steckt. Pauschalpreise aufgrund von Statistiken aufzurufen, halte ich nicht nur für falsch, sondern auch für eine sehr fragwürdige Hilfestellung für alle Blogger, die noch nicht sehr viele eigene Erfahrung mit dem individuellen Arbeitsaufwand für Kooperationen sammeln konnten.

Ich habe es oben schon gesagt - es gibt kein Richtig und kein Falsch. Natürlich kommt es auf die Art der Kooperation und auf den Kooperationspartner an. Die Erwähnung in einem Magazin mag für manche ein Ritterschlag sein. Der Auftritt im Fernsehen eine Erfahrung. Das erste Mal einen Post im Rahmen einer Kooperation zu schreiben ist immer ein Anfang. Aber es Bedarf einfach einer persönlichen Positionierung, wenn wir als Blogger ernst genommen und als Kooperationspartner wertgeschätzt werden wollen. 



26. Februar 2015

urban jungle bloggers | DIY Mini Plant Hanger

Mini Plant Hanger DIY | 23qm Stil


Mini Plant Hanger DIY | 23qm Stil

Mini Plant Hanger DIY | 23qm Stil
Ich gebe zu - ich hatte große Pläne für das neue Thema der Urban Jungle Bloggers. Von Ferm Living gibt es nämlich super schöne neue Plant Hanger, die perfekt gepasst hätten. Also hab ich mir einen bestellt, ausgepackt und in den letzten Tagen bin ich damit wie mit Falschgeld durchs Haus gelaufen. Sollte ich ihn ins Wohnzimmer hängen neben das Sofa? Oder neben das Regal? In die Küche vor die große Fensterfront? Ins Wohnbüro in eine Ecke? Mit einem Stuhl im Schlepptau und teilweise mit einem genervten Sohn, der das Teil halten musste, damit ich sehen konnte wie es aussieht, probierte ich alle möglichen Ecken aus. Es sah leider überall nicht wirklich schön aus. Weit entfernt von dem, was ich mir vorgestellt hatte. Und das zweite Problem - wir haben drei Meter hohe Decken. Der hängende Topf sah aus wie ein hängender Tropf und wirkte irgendwie etwas verloren. Schade. 

Aber - wo sich eine Tür schließt öffnet sich ja meistens eine andere. Und beim Stöbern auf Pinterest habe ich ein Bild mit hängenden Mini Maison Jars entdeckt. Und dann ist mir eingefallen, dass ich noch diese kleinen schwarzen Becher von Granit habe. Also hab ich einfach Kordel darum gebunden, eine Sukkulente reingesetzt, und (erstmal mit Masking Tape) an der Wand befestigt. Zack, fertig ist der hängende Blumentopf. Ein Mini DIY.  Im doppelten Sinne! Mehr Urban Jungle gibt es hier. Und ich mach mich jetzt auf die Suche nach Kupfernägeln!

25. Februar 2015

covershooting #sisterMAG17 | hinter den kulissen oder wie es dazu kam dass ich für einen tag model wurde




Irgendwann Mitte bis Ende Januar bekam ich eine Mail von Thea vom sisterMAG. Wir kennen uns nun schon über drei Jahre und sehen uns immer mal wieder auf Konferenzen, ich freue mich wenn die Sisters als Speaker zur BLOGST kommen und im Gegenzug hab ich für das sisterMAG auch schon mal was geschrieben oder geholfen Korrektur zu lesen. Doch die Mail von Thea hat mich komplett verwirrt: ob ich Lust hätte nach Berlin zu kommen und ein Covershooting für die nächste Ausgabe des sisterMag zu machen. Ähhh ich? Ich mit 42 und schon so ein paar Fältchen um die Augen und ein paar Kilos zu viel auf den Hüften sollte Model sein? Das konnt nur eins bedeuten. Thea hatte die Mail versehentlich an mich geschickt. Sie bestätigte aber in ihrer Antwortmail, das es definitiv KEIN Versehen war und sie mich wirklich gerne dabei hätten. Tscha. Warum nicht? Wenn Thea und Toni daran glauben dass ich das kann? Manchmal muss man ja aus seiner Komfortzone ausbrechen und etwas Neues ausprobieren. Also flog ich Anfang Februar nach Berlin. Ganz früh an einem leicht verschneiten Donnerstag Morgen starteten Thea, Stylistin Lena und ich von Berlin aus Richtung Mecklenburg-Vorpommern und landeten schließlich an einem verwunschenen Schloßhotel. Dort warteten schon Fotograf Marco und seine Frau Trine auf uns und in den wunderschönen Räumen des Hotels verbrachten wir einen entspannten und spannenden Vormittag zusammen.



Ich muss zugeben - es war toll, sich in Lenas kundige Hände zu begeben und ich bin völlig fasziniert, was mit Schminke und Licht machbar ist. Bin das wirklich noch ich? Es hat Spaß gemacht, mal in eine andere Rolle zu schlüpfen, für einen Moment jemand ganz anderes zu sein. In dem wunderschönen Rock, auf meine Maße genäht von sisterMAG Fashion Directorin Evi Neubauer, fühlte ich  mich im ersten Augenblick etwas fremd, aber Thea, Lena und Fotograf Marco gaben wirklich alles um das Beste aus mir raus zu holen. 


Sie zuppelten und kämmten und halfen mir in die für mich total ungewohnten High Heels, die man auf den Bildern leider fast gar nicht sieht und verwöhnten mich mit Kaffee und Schokolade. Die Atmosphäre im Schlosshotel Kittendorf war wie gemacht für diesen Vormittag und auch der Maler, der in aller Seelenruhe den Fensterrahmen strich während wir fotografierten, schien ganz entspannt zu sein. 

Es war ein toller Tag. Danke liebe Thea und liebe Toni und an das gesamte Team. Es hat wahnsinnigen Spaß gemacht (bis auf die High Heels ;)) und ich bin stolz, Teil dieser Ausgabe zu sein!

Und jetzt mach ich mir einen Kaffee und blättere mal in Ruhe im neuen sisterMAG. Ich bin nämlich nicht nur auf dem Titel, sondern auch noch mal im Heft dabei. Und auch sonst gibt es wieder viele tolle Themen zu entdecken! Guckt also unbedingt mal rein!

Bilder Behind the scenes: Trine Skauen. Cover: Marco du Filippo

19. Februar 2015

exklusiv - ikea + studioilse


Ikea Studiolise 2015

Ikea Studiolise 2015

Ikea Studiolise 2015
Es ist ganz schön was los - in den ersten Monaten des neuen Jahres werden auf vielen Einrichtungsmesssen die neuen Kollektionen gezeigt. Das war auf der imm cologne der Fall, kürzlich ist die ambiente in Frankfurt zu Ende gegangen und in Stockholm wurden die Neuheiten auf der Stockholm Furniture Fair gezeigt (und ich mich gerade frage, warum bin ich eigetlich noch nie dort gewesen?). Ikea zeigt seine Neuheiten gerne dort oder auf der Isaloni in Mailand. In Stockholm haben die Schweden gerade ihre neueste Kooperation vorgestellt - Innenarchitektin und Designerin Ilse Crawford (nein, keine Schwester von Cindy) von Studioilse hat für Ikea 30 Produkte entworfen. Die Serie Sinnerlig umfasst Produkte aus Kork und Naturfasern und liegt damit voll im Trend der natürlichen Materialien. Leider gibt es die Kollektion erst ab August, aber ich lasse Euch heute schon mal ein paar Bilder da! 

Aber auch sonst hat Ikea gerade sehr schöne neue Möbel im Programm. Und weil ich mich ja nach wie vor mit dem Projekt Home 2015 beschäftige, finde ich es ganz spannend, was es so an Neuigkeiten gibt. Eher dunklere Farben und natürliche Materialien, alles ein bisschen monochrome, aber das mag ich gerade ganz gerne! Mal gucken, zu was das in meinen Quadratmetern noch so führt... Mehr Inspiration zu aktuellen Einrichtungstrends findet Ihr auch hier auf meinem Pinterest Board!




Alle Bilder: © Inter IKEA Systems B.V. 2014

6. Februar 2015

Hyllis - ein neues Regal für die Küche








Endlich Wochenende! Und endlich Zeit mein Aufräumfieber weiter zu nutzen, dass mich seit einigen Tagen befallen hat! Ist es das veränderte Licht, der nahende Frühling oder einfach nur die alljährlich wieder kehrende Entrümpelungslust? Ich weiß es nicht, aber eins weiß ich - Aufräumen und Ausmisten empfinde ich gerade als herrlich befreiend und als echt tolles Gefühl, wenn man es erst einmal in Angriff genommen hat. Und manchmal reicht es ja auch schon eine Ecke in Ordnung zu bringen. So diese Woche geschehen in meiner Küche. Denn die Kitchen Aid brauchte irgendwie einen schönen Platz, um stilvoll präsentiert zu werden. Inspiriert durch Bilder bei Pinterest, die dann auch gleich mal auf mein Board fürs Projekt 2015 gewandert sind, ist Anfang der Woche ein Hyllis Regal bei uns eingezogen. Ruck-zuck aufgebaut und ruck-zuck mit einigen schönen Küchenaccessoires bestückt. Und ich - happy! So ist das! Und jetzt - Wochenende! Da gehts weiter in den Tenniezimmern! Und Ihr so?





31. Januar 2015

Urban Jungle Bloggers | Coffee & Plants






Das ist ja mein Thema und bei Instagram bereits ein gerne von mir gewähltes Motiv - Kaffee und Sukkulenten. Ich bin ein bisschen spät mit meinem Urban Jungle Bloggers Post, aber krankheitsbedingt hab ich es am Donnerstag einfach nicht geschafft... Ich hab ja nicht so einen grünen Daumen, aber ich stehe voll auf die Pflanzen, vor allem weil sie einem verzeihen, wenn man mal wieder vergisst sie zu gießen. Und auf Kaffee stehe ich auch. Diese Woche habe ich mich ja fast nur von Tee ernährt, aber jetzt gehts mir langsam besser und es ist Samstag - da startet mein Tag perfekt mit einem kleinen Espresso und einem Löffelchen voll Zucker! Mehr gibt es da eigentlich nicht zu sagen. Große Espresso und Sukkulentenliebe!

Habt ein schönes Wochenende und bleibt gesund!

30. Januar 2015

fernwehfreitag #4 | das 25hours hotel in wien





Jetzt ist der erste Monat des Jahres schon um... Zeit, sich endlich mal mit den Reiseplänen für das neue Jahr zu befassen und auch noch mal auf 2014 zurück zu blicken. Es kommt mir schon ewig her vor, das wir mit BLOGST und einer kleinen Mini-Konferenz zu Gast im 25hours Hotel im Museumsqaurtier in Wien waren. Leider blieb natürlich wenig Zeit Wien zu entdecken, aber das Hotel ist auch so so schön, dass man locker das ganze Wochenende nur dort verbringen kann. Essen, Quatschen, Schlafen, Chillen geht dort ganz hervorragend. Ich bin ja eh ein Fan der 25hours Hotels, aber das Wiener ist besonders schön. Kommt Ihr mit auf eine kleine Tour?
 







Super bequeme Betten, sehr leckeres Essen im Hotelrestaurant 1500 Foodmakers (hier ist der Name Programm) und eine spitzenmässige Location für Workshops und Konferenzen. Hach. Für einen klitzekleinen Spaziergang einmal um den Block hat die Zeit dann aber doch gerreicht, aber eins steht fest - Wien, ich komme wieder! Und das hoffentlich ganz bald. Servus oder wie der Wiener sagt - Baba!


28. Januar 2015

meine woche auf der imm cologne

Eine Woche imm cologne zollen gerade ihren Tribut - die ganze Woche war ich unterwegs, auf der Suche nach Neuheiten und Trends, ich habe einen kleinen Film gedreht und habe zusammen mit Clara die BLOGST Lounge gestemmt, und jetzt, wo ich endlich Zeit habe in Ruhe alles zu sichten bin ich krank! Zwei Tage war ich so ausgeknockt, dass ich nicht mal die Kraft hatte einen Blogpost zu schreiben. Geschweige denn mich zu bewegen oder irgendetwas zu tun. Gerade wird es ein klitzekleines bisschen besser und darum erzähl ich Euch jetzt von meiner Woche auf der imm. Was gabs zu entdecken, welche Trends kommen, was bleibt?

Mit Trend ist das ja immer so eine Sache. Wer macht die eigentlich? Und wann wird etwas Trend? Muss man jeden Trend mitmachen? Ich sage nein, denn letztendlich sind Trends austauschbar und beliebig. Wenn man seinen Stil gefunden hat, folgt man eher einer Linie. Und doch gibt es Neuheiten, die einfach schön sind und begeistern. 

Black is back
Hab ich Euch vor vier Jahren noch erzählt, dass Gelb das neue Schwarz ist, sieht man schwarz inzwischen wieder häufiger. Und das nicht nur in Accessoires, sondern auch in Möbeln, wie hierbei Menu, die in diesem Jahr das erste Mal einen Stand auf der imm hatten. Das dänische Unternehmen, eher bekannt für schöne Accessoires, baute gerade seine Möbellinie aus. Neben pudrigen, zurück haltende Farben, die ihr auf dem ersten Bild seht, gab es viel Schwarzes zu entdecken. Auch die mundgeblasene Lampe von Pulpo folgt diesem Trend.


Grün
Echt jetzt grün? Schon gelb hat ja damals ungläubiges Kopfschütteln hervorgerufen. Aber Grün ist eine tolle Farbe, gerade bei Polstermöbeln wie bei Vitra zu sehen war,  und auch String haben ihr Pocket Regal in einem schönen grünen Farbton als Klassiker neu interpretiert. 



Überhaupt String - während der BLOGST Lounge wurden wir hier sehr herzlich empfangen, kolossal überrascht (davon ganz bald mehr) und der Messestand gehörte zu meinen liebsten. String works heißt nämlich das neue Zauberwort und der höhenverstellbare Schreibtisch ist einfach nur genial. Den ganzen Tag sitzen entspricht nun einmal nicht mehr unserem moderen Verständnis von einem gesunden Arbeiten und dies greift String auf. Leider habe ich noch nicht rausgefunden, wann und wo man diesen tollen Schreibtisch endlich kaufen kann und auch noch nicht, was er eigenlich kostet. Ich halte Euch auf dem Laufenden!

Urban Jungle
Sicherlich kein neuer, aber immer noch ein gerne aufgegriffeneder Trend, den es an vielen Messeständen zu bewundern gab.


Die BLOGSTLounge
Sonst bin ich ja ein Fan von Klassikern und von Möbeln mit Geschichte. Und diese durften wir mit der BLOGST Lounge nach String am Stand von Kettnaker bewundern, wo uns der Firmeninhaber himself eine nette Führung über den Stand mit vielen Informationen bot und uns anschließend mit Cremant und Würstchen verwöhnte. Der Messestand der kleinen, aber auf hochwertige Möbel spezilaisierten Manufaktur zeigte nicht nur tolle Möbel mit System und austauschbaren Fronten, sondern auch die Hände der Mitarbeiter. Schöne Idee, toll umgesetzt!

Bei Thonet gab es die Klassiker unter den Stühlen zu sehen, aber auch einen ganz neuen Lounge Chair, den 808. Vielleicht ein bisschen ungewöhnlich im Design, aber in vielen verschiedenen Farben und mit unterschiedlichen Füßen erhältlich und vor allem eins - sehr bequem. Und noch könnte ich ihn gewinnen, wenn Ihr auf der Thonet Seite für mich votet (ehrlich gesagt liege ich schon sehr abgeschlagen weit hinten, aber wer weiß ;) -> hier klicken!

Letzter Stand der BLOGSTLounge Tour war das Deutsche Tapetensinstitut. Im letzten Jahr hatten sie einen tollen Stand, der über die Messe hinaus für Aufsehen sorgte und daher hatten sie sich für dieses Jahr etwas ganz anderes ausgedacht. Und zwar Tapete hörbar zu machen. Am Mittwoch hatte ich den ganzen Tag das Vergügen auf dem Stand des Deutschen Tapeteninstituts zum Klang der Tapeten rumzutanzen, denn gemeinsam haben wir einen kleinen Film über die Klangtonnen, Tapetentrends und Neuheiten auf der imm gedreht. Hui, ich bin sehr gespannt was daraus geworden ist und falls ich mich nicht ganz dumm angestellt habe, dann zeige ich es Euch :). Auf jeden Fall hatte sich das Team etwas Witziges ausgedacht und uns Blogger mit Selfiesticks und kleinen Objektiven versorgt, mit denen wir uns am Stand ein bisschen austoben konnten! Wie man hier mit Igor und Clara sieht. :) Schön war das!


Die BLOGST Lounge auf der Living Kitchen
Schon am Donnerstag haben wir zusammen mit einigen Foodbloggern die Living Kitchen unsicher gemacht. Leider habe ich ja schon eine neue Küche, aber was Grohe uns an Neuheiten präsentiert hat ist schon genial. Es ist ja nicht so, dass ich nicht koche und hätte ich nicht eh schon den K7 von Grohe in meiner Küche, dann hätte ich gerne so eine Armatur, die man nur mit der Haut berühren muss und dann geht sie an oder aus. Oder eine, aus der direkt kochendes Wasser kommt. Oder eine, die aus gesundem Leitungswasser Sprudelwasser macht.

Und abends haben wir mit Jeanny von Zucker, Zimt und Liebe im neuen Super Backofen iQ700 von Siemens Home gebacken. ich finde ja das hört sich an wie ein Besen bei Harry Potter :). Aber der Backofen ist auch Hammer. Ich selber kann mir ja überhaupt nicht vorstellen, das die Menschheit immer weniger Kochkenntnisse hat, wahrscheinlich weil ich so viele Foodblogger kenne und gutes Essen auch in meiner Familie eine große Rolle spielt, wir alle gerne zusammen kochen und meine Tochter gerade eine leidenschaftliche Kuchenbäckerin wird. Aber die meisten Menschen haben eben nur Zeit für Fertiggerichte und wenn sie sich mal an was rantrauen - ja, dann kommt der iQ700 ins Spiel. Der erkennt nämlich von selbst, ob der Kuchen fluffig oder der Hackbraten genau richtig durch ist. Geniales Teil. Ich überlege schon, wo in meiner Küche noch Platz für so einen zusätzlichen Superherd wäre. Schön war das Event auf jeden Fall und es hat viel Spaß gemacht. Danke an Siemens Home.


So - das wars mit der imm cologne für dieses Jahr! Ich hoffe Ihr seid nicht zu erschlagen von den Bildern und Eindrücken. Es war eine schöbe Woche und ich freu mich jetzt schon aufs nächste Jahr! Danke an alle, die dabei waren!