23. September 2014

herbstspaziergang und suche im kölner stadtwald







Ich schreib jetzt nicht schon wieder "Hurra, der Herbst ist da", auch wenn es ja stimmt. Und ich genieße ihn wirklich in vollen Zügen und am letzten Wochenende ganz besonders.

Es war nämlich perfektes Wetter, um sich im Stadtwald auf die Suche nach einer Boßel Strecke zu machen. Kennt Ihr boßeln? Boßeln ist sowas wie Kegeln auf der Straße. Ziel des Spiels ist es, eine Kugel mit möglichst wenig Würfen über eine festgelegte Strecke zu werfen. Sagt Wikipedia. Und so ist ist, zumindest machen wir es so. Denn vor einigen Jahren hatte mein Bruder die Idee, die über ganz Deutschland verstreuten Cousins und Cousinnen aus der Familie meiner Mutter (okay, fünf Cousins, eine Cousine und das bin ich) einmal im Jahr zu vereinen und gemeinsam zu boßeln und hinterher gemeinsam Grünkohl zu essen. Daraus ist eine schöne Tradition geworden und so boßeln wir seit einigen Jahren mal in Berlin, mal in Bremen, mal in der Lüneburger Heide und eben in Köln.

In diesem Jahr sind wir dran mit der Ausrichtung der Spiele und am Sonntag haben wir uns auf den Weg in den Stadtwald gemacht, eine schöne Strecke erlaufen und schon mal mit Kastanien das Werfen geübt. Ich hatte meine Kamera dabei, mit der ich immer noch übe und habe versucht die Herbststimmung einzufangen. Und nach dem 7km Marsch gab es in der Metzgerei Schmidt Pflaumenkuchen und Kaffee.

Klingt das nach einem perfekten Sonntag? Ja? War es auch! Und der heutige Dienstag ist vom Wetter mindestens genaus so schön. Also sag ich es doch noch mal. Hallo Herbst, ich freu mich, dass Du da bist! 


17. September 2014

leben | auf was ich mich im herbst freue







Auch wenn der Sommer heute noch mal ein kurzes Gastspiel gibt - ich freu mich auf den Herbst! Die Liste lässt sich natürlich noch endlos fortsetzen... Und auf was freut Ihr Euch im Herbst?




12. September 2014

brüssel - here we go!


Auf gehts nach Brüssel - ich mache mich heute auf den Weg zu einem Freundinnen Wochende. Einmal im Jahr fahre ich mit meinen Freundinnen Conny und Anja, die ich aus Studienzeiten kenne auf den Weg in eine europäische Stadt. In diesem Jahr haben wir uns für Brüssel entschieden. Brüssel, für viele auf den zweiten Blick erst schön, gegensätzlich und spannend und so nah an Köln, dass ich mich frage warum ich eigentlich erst einmal dort gewesen bin.

Das wird sich heute ändern, ich freu mich schon sehr und habe fleissig tolle Restaurants und Shops auf mein Pinterest Board gepinnt, einen Stadtplan angelegt und bin somit bestens vorbereitet.


Wenn Ihr mögt, könnt Ihr mir auf Twitter und Instagram folgen!

Happy Weekend!

10. September 2014

entdecken | how we live in köln + verlosung!!!


Kennt Ihr schon How we live? Nein? Dann wird es aber höchste Zeit. Seit Mitte Juli hat How we live seine Türen geöffnet und ich habe es auf Grund des langen Sommers erst jetzt geschafft, bei Eva und Nathalie vorbei zu gucken. Und was soll ich sagen - der Laden ist wunderschön. Endlich gibt es auch in Köln mal einen Conceptstore, der das Herz eines jeden Design Fans höher schlagen lässt. Meins hat How we live jedenfalls im Sturm erobert!

Eva und Nathalie haben mir netterweise ein paar Fragen über How we live beantwortet.

Die Idee zu How we live entstand...

vor ungefähr 3 Jahren. Wir sind seit fast 10 Jahren mit einem unserer skandinavisch geprägten Bekleidungsgeschäfte le SHOP auf der Ehrenstrasse in Köln zu finden. Man darf annehmen wir waren die ersten in Köln die sich generell mit dem Thema skandinavische Trends auseinander gesetzt und in einem Store umgesezt haben. Wir stehen mit unseren Designern wie mit unseren Kunden in einem sehr engen Kontakt und können so Trends bzw. Wünsche und aktuelle Themen sehr schnell aufgreifen und umsetzten. Es war nur eine Frage der Zeit bis wir endlich vor knapp einem halben Jahr an die richtige Location im Belgischen Viertel am Rathenauplatz kamen. Die Nachfrage nach Home and Living Proudukten wurde in den letzten Jahren bei uns im Store und Freundeskreis immer lauter. Wir denken dass sich unsere Kunden und potentiellen Wunschkunden immer stärker mit dem Thema `wie lebe ich`,`wie leben wir` auseinander setzen um seine eigene Persönlichkeit mit ausgewählten Designer Stücken, der richtigen Philosophie und Wertigkeit in den eigenen vier Wänden zu ergänzen und sich von dem Mainstream ab zu heben. So entstand auch der Name HOW WE LIVE...




Das Konzept von HOW WE LIVE ist...

unsere Möbel und Wohnaccessoires in einer sehr wohnlichen, offenen Weise zu präsentieren. Im Gegensatz zu anderen Möbelgeschäften kann man bei uns alles, was man im Laden sieht, sofort mitnehmen. Deshalb laufen auch häufig Kunden mit einem Regal oder einem Stuhl unterm Arm aus unserem Laden, und die Einrichtung des Stores kann unter Umständen abends ganz anders aussehen als morgens. Natürlich interessiert es uns auch, in welchem Kontext unsere Möbel ein neues Zuhause finden. Deshalb freuen wir uns immer sehr, wenn wir wenig später auf Facebook oder Instagram sehen können, wie ein Tisch, Stuhl, Regal oder Teppich in eine Wohnung integriert wurde.

Die Möbel und Accessoires kommen ...

bis auf unserem Tom Dixon Lampen alle aus Skandinavien. Wir sind große Fans des skandinavischen Einrichtungsstils und haben das große Glück, sehr spannende skandinavische Designer und Hersteller als unsere Partner gewonnen zu haben. Zum Beispiel arbeiten wir sehr eng mit der dänischen Marke HAY zusammen und können dadurch ein sehr großes Sortiment an HAY Möbeln und Accessoires anbieten. Wir sind außerdem Stolz, Klassiker wie die Holztiere von Kay Bojesen oder die Design Letter Cups mit Arne Jacobsen Font im HOW WE LIVE anzubieten. String ist ebenfalls ein Klassiker in unserem Store aber auch kleinere Firmen wie Ferm Living oder House Doctor haben bei uns ihren Platz gefunden. Es bleibt spannend denn wir haben noch so einige tolle Designer auf unserer Liste.


Bei der Auswahl der Möbel und Accessoires ist uns wichtig....

dass wir die Möbel, die wir anbieten, auch in unsere eigenen Wohnungen stellen würden! HOW WE LIVE soll zeigen, wie wir leben. Bei uns im Laden stehen nur Dinge, die wir lieben. Trotzdem muss nicht immer alles perfekt sein, wir improvisieren auch mal um die beste Lösung zu finden oder präsentieren unsere Produkte auf unkonventionelle Weise.

Durch unsere Markenauswahl sind alle Produkte bei HOW WE LIVE sehr hochwertig verarbeitet. Möbelrecycling und Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Thema und wir freuen uns über jeden Hersteller der dies in seiner Produktion berücksichtigt. Wir schaffen den Spagat zwischen hoher Qualität und bezahlbaren Design. Wie auch zu Hause macht die Mischung verschiedener Hersteller und Preiskategorien eine Einrichtung erst interessant und spannend.

Für die Zukunft ist geplant...

unseren Laden als Anlaufstelle für Designliebhaber, Einrichtungsverrückte und Kreative zu sehen und dabei immer offen für alle Besucher und sehr nahbar zu sein. Wir freuen uns wahnsinnig über die vielen Einrichtungsblogger, die in der kurzen Zeit seit unserer Eröffnung bei uns waren und über uns berichtet haben, und möchten die so vielfältigen Einrichtungs- und DIY-Bloggerszene in Köln mit einem Anlaufpunkt bereichern. Momentan planen wir die ersten DIY Abende, die in Zukunft regelmäßig stattfinden werden. Es wird ein HOW WE LIVE PAPER geben und viele interessante Events. Wir freuen uns über jeden neuen HOW WE LIVE Fan der gerne persönlich über unseren Newsletter oder über unsere weiteren Social Media Kanäle informiert werden möchte. Außerdem arbeiten wir mit Hochdruck daran, unsere Produkte bald auch online anzubieten!

Das im Moment schönste Möbel im Laden ist ....
Eva: Das gerade neu aufgebaute String Regal System in unserem DIY Raum.
Nathalie: Der about a lounge Chair in puder rose von HAY.

Das schönste Accessoire im Laden ist...

Eva: Fat Spot von Tom Dixon.
Nathalie: Holzäffchen von Kay Bojessen.

Meinen eigenen Einrichtungsstil würde ich beschreiben als...  

Eva: Lieber weniger Möbel als mehr und am liebsten gleichzeitig auch noch praktisch. Aber natürlich oft genug auch improvisiert.
Nathalie: Minimalistisch zurückhaltend, in Balance mit natürlichen Rohstoffen (viel Holz und Pflanzen),  nicht laut sondern leise. Jedes schöne Möbelstück verdient seinen eigenen Raum zur Entfaltung seiner Identität und Ursprungs.

Mein persönliches Lieblingsmöbelstück...

Eva: Eine alte Holzwerkbank, die ich momentan als Esstisch nutze und demnächst in unsere neue Küche integrieren möchte.
Nathalie: Ein alter schwarzer Küchenstuhl von Omi aus den 50ern der wohl bald das zeitliche segnet...
 
Vielen Dank Ihr Beiden! Ist doch immer wieder spannend zu erfahren, wie Idee und die Umsetzung zu einem Geschäft und Konzept funktioniert. Ich drücke den beiden fest die Daumen, dass der Store in Zukunft wie geschmiert läuft. Denn Köln braucht solche Läden!
 
Und wenn Ihr jetzt fleissig bis hierher gelesen habt, dann gibts auch eine kleine Belohnung. Zusammen mit Eva und Nathalie verlose ich einen Design Letter Becher von Arne Jacobsen, mit einem Buchstaben eurer Wahl! 
 
Einfach einen Kommentar bis Sonntag, 14.9.2014 hinterlassen und ihr seid im Lostopf! Eva und Nathalie freuen sich natürlich über Facebook Fans und noch mehr, wenn Ihr im Laden vorbei schaut.
 
How we live
Beethovenstrasse 15
50674 Köln

Ich wünsch Euch viel Glück!

1. September 2014

das lafayette hotel & san diego











Sonnenschein hatten wir ja hier in den letzten Tagen nicht wirklich viel - es hat Bindfäden gerregnet, aber das war auch gut so, denn dann macht es richtig Spaß am Rechner zu sitzen und sich ins sonnige Kalifornien zurück zu träumen und in Ruhe die gefühlten drölftrillionen Bilder zu sichten, die ich während unserer dreiwöchigen Reise gemacht habe.

Und es ist schön, sich zurück zu denken, denn gefühlt ist die Reise schon ewige Zeiten her. Geht Euch das auch so, dass der Alltag Euch ruck-zuck wieder hat nach einem Urlaub? Und das es einem vorkommt, als wäre es Jahre her, dass man weg war? In Wirklichkeit stimmt das natürlich gar nicht und wir sind vor gerade einmal 50 Tagen losgeflogen  - und dass weiß ich so genau, weil vor 50 Tagen das WM Endspiel war. Und wir saßen während des WM Endspiels im Flieger nach LA. Das wäre nicht weiter dramatisch, denn eigentlich gibt es inzwischen auf ziemlich vielen Langstreckenflügen Internet, nur in diesem Flugzeug an diesem besonderen Tag war der Hotspot - leider kaputt! DRAMA sag ich Euch. Ich habe immer noch ein gallopierend schlechtes Gewissen, dass meine fußballverückten Jungs jetzt immer sagen müssen: Als Deutschland 2014 Weltmeister wurde, da, ja da saßen wir im Flugzeug und die Lufthansa hat das mit dem Hotspot leider nicht hinbekommen. In vier Jahren, ach was in zwei, sorgt das wahrscheinlich für ungläubiges Kopfschütteln, aber im Jahr 2014, da war das eben so. Aber ich bin ja auch nicht ganz schuldlos daran, denn ich habe den Flug gebucht. In der festen Annahme, das ein WM Endspiel immer Ende Juni ist. Ist aber nicht so. Ein Endspiel ist immer Mitte Juli. Lektion fürs Leben.

So, jetzt bin ich aber vom Hölzchen aufs Stöckchen gekommen, denn eigentlich möchte ich Euch ja von der ersten Station unserer Reise erzählen - San Diego. San Diego, zweitgrößte Stadt in Kalifornien, kurz vor der mexikanischen Grenze und ganz anders, als ich es mir vorgestellt habe. So richtig warm geworden sind wir am Anfang nicht, San Diego und ich. Lags am grauen Himmel oder daran, dass ich mich weder La Jolla noch der weltberühmte Zoo wirklich begeistern konnten? Erst beim Abschied hab ich gemerkt, dass ich gerne mehr Zeit in San Diego verbracht hätte. Zeit, die ungekannten Ecken zu erkunden, wie zum Beispiel die kleinen Läden und Cafés auf der University Avenue. Oder den Balboa Park. Oder auch Coronado. Aber in zwei Tagen kann man eine Stadt eben nur streifen...

Toll war auf jeden Fall unser Hotel. Das Lafayette ist ein Hotel und ein Swim Club. Die Einrichtung war großartig - alte Vintage Möbel und bunte Schirme an der Decke, an den Wänden alte Filmplakatte. Man hat sich wirklich zurück versetzt gefühlt in eine goldene Zeit. Herzstück des Hotels aber ist der von Johnny Weismuller gestaltete Pool mit (fast) olympischen Ausmassen. Denn Johnny Weismüller war ja nicht nur Schauspieler, sondern auch fünffacher Schwimm-Olympiasieger. Ein Pool mit Geschichte. Und ein schöner noch dazu. Empfehlenswert ist auch das zum Hotel gehörende Restaurant. Der klassische Burger und die Spaghetti mit Meatballs waren lecker, das Ambiente toll und was gibt es Besseres, als jetlaggeplagt dreimal lang hinzuschlagen und ins Hotelbett zu fallen? Eben!

Was wir sonst in San Diego gemacht haben? Die Seehunde in La Jolla angeguckt. Den San Diego Zoo besucht, von dem wir allerdings eher enttäuscht waren. Landschaftlich ein Traum, aber artgerechte Tierhaltung? Ich weiß, das Pandabären nichts anderes tun als schlafen und fressen, aber der Anblick des lethargischen-schmutzigen Fellknäuels war schon traurig. Toll waren die vielen Palmen und Pflanzen. Real Urban Dschungel eben! Durchs Seaport Village gebummelt. Mexikanisch gegessen. Über die Coronado Bridge gefahren. 

Ich hoffe, ich werde eines Tages zurück kommen, um die geheimen und schönen Ecken zu entdecken!

Meine Tipps für San Diego

Schlafen
2223 El Cajon Blvd
San Diego, CA 92104

Shoppen
The Headquaters at Seaport District. Viele kleine nette Läden, schöne Atmosphäre. 
Coronado. Toll und teuer! 

Essen
Puesto. Sehr stylisch, leckeres Mexican Street  Food. Try the mix & match Tacos. Delicious!










27. August 2014

wohnen | eine neue mitbewohnerin - schlank, schick und ganz schön helle!




Lieber Sommer, wie schön, dass Du es Dir noch mal anders überlegt und die Sonne aus ihrer Geiselhaft rausgelassen hast. Das kann ja auch nicht sein, dass wir im August schon tagsüber das Licht anschalten müssen. Obwohl - wenn es so eine schöne Leuchte ist wie meine neue Mitbewohnerin, die iittala Latern, dann schalte ich sie eigentlich ganz gerne an. Aber es reicht vollkommen, wenn das Abends der Fall ist. Tagsüber freue ich mich dann doch, wenn die Sonne noch ein bisschen durch die Fenster scheint.

Aber im Herbst, da ist es in der Ecke im ehemaligen Esszimmer ganz schön duster gewesen, denn vor dem Umbau ist die alte Leuchte, die dort stand, meiner Aufräumwut zum Opfer gefallen. Etwas Neues musste her. Und als iittalla, eh schon eine meiner Lieblingsmarken, Anfang des Jahres auch Leuchten ins Programm aufgenommen hat, habe ich mich verliebt. Und ich finde, sie passt perfekt in die Ecke. Schlank, groß und ganz schön helle. Hach. Es ist Liebe.

Damit ist zumindet eine Ecke des ehemaliges Ess- jetzt Arbeitszimmers fertig. Eine. Über den Rest grübel ich gerade nach. Seht Ihr die kleine Ecke meiner Lieblingskommode? Ich überlege gerade ernsthaft sie rauszuschmeissen und durch ein Bücherregal zu ersetzen. Aber bei mir brauchen Entscheidungen ja leider meistens ein bisschen. Und wenn das Wetter wieder schlecht ist, stöber ich bei Pinterest und suche nach einem Bücherregal, das mein Herz genau so schnell erobert wie die Latern.

Und wann habt Ihr euch das letzte Mal so richtig verliebt???
 
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Ein großes Danke schön geht an Connox, die die iittalla Latern und mich verkuppelt haben! 




21. August 2014

unterwegs | Kommt, wir holen uns den Sommer zurück - ein Tag in Holland!


Das wars mit den Sommerferien 2014! Sechs Wochen sind vorbei und gestern hat mich der Alltag wieder eingeholt - aufstehen, Schulbrote schmieren, Küche aufräumen und ab an den Schreibtisch... Aber es klingt noch ein bisschen nach, das Sommerferiengefühl und ich will es noch einen Moment länger festhalten und mich noch einmal zurück träumen, an den Anfang und vor allem zurück in den Sommer... (ist es lausig kalt oder was? Oder nur bei mir?)

Seit drei Jahren habe ich mit einer Freundin eine schöne Tradition ins Leben gerufen. Zusammen mit unseren Töchter, die im gleichen Alter sind, fahren wir in den Sommerferien für zwei Tage ans Meer. Genauer gesagt nach Holland, und dort nach Domburg in Zeeland. Domburg ist ein kleiner, feiner (und leider ein bisschen touristischer) Ort an der holländischen Nordseeküste, circa drei Stunden von Köln entfernt. Wir gönnen uns eine Nacht in einem schönen Hotel, packen Badesachen, Strandspielzeug, dicke Jacken und Bücher ein und machen uns auf den Weg. Am Strand von Domburg mieten wir uns eine Strandbude, die Mädchen buddeln im Sand und spielen im Wasser, wir lesen und quatschen, trinken Koffie verkeerd und halten die Nase in den Wind. Am späten Nachmittag bummeln wir durch Domburg. Sehr viele nette Läden gibt es dort, nette Cafés und manchmal auch einen schönen Markt.

Abends gehen wir in unsere Lieblingsstrandbar, trinken Kirschbier und essen Kibbeling und gucken so lange aufs Meer bis die Sonne untergeht. Und am nächsten Tag wiederholen wir das Ganze, bevor wir uns wieder zurück auf den Weg nach Köln machen. Herrlich!

Falls Ihr mal nach Domburg fahren wollt, kann ich Euch folgendes empfehlen...

Schlafen
Es gibt viele Ferienwohnungen in Domburg, einen großen Campingplatz und einige Hotels. Mir gefällt es am Besten im Strandduivel. Das Hotel liegt direkt hinter der Düne, hat schöne Zimmer und einen tollen Frühstücksraum mit einem wirklich leckeren Frühstück. Perfekt für eine Nacht.

Essen
Die Auswahl an Restaurants in Domburg ist groß - sehr lecker isst man in den Strandpavillions direkt am Strand. Toll eingerichtet ist es Het Badpavilijoen. Leider daher auch etwas teurer. Ein Muss ist ein Besuch der Fischbude Zeevishandel. Die langen Schlangen davor sprechen für sich!

Shoppen 
Domburg ist ein kleines Shoppingparadies. Es gibt viele kleine Läden, die sowohl schöne Mode als auch Wohnaccessoires führen. Schöne Dinge von Rice, Bloomingville, House Doctor oder Pip bekommt man unter anderem in der Galerie Pop - und hier kann man auch ganz wunderbar Koffie verkeerd trinken!

Und wem das noch nicht reicht, der fährt am Besten nach Middelburg zu Dille & Kamille :).

Bis zum nächsten Jahr Zeeland! Es war mal wieder mooi. Tot ziens! 



7. August 2014

unterwegs | zurück aus der sommerpause und aus sunny california















Ich bin zurück aus der Sommerpause! Das war aber eine ganz schön lange Sommerpause! Und eigentlich sollte das auch nicht so sein, denn ich hatte mir fest vorgenommen von unterwegs ein bisschen zu bloggen und Euch an meiner Reise nach Kalifornien teilhaben zu lassen. Aber wie das so ist wenn man weit weit weg ist - die Eindrücke jeden Tag und auch die Zeit mit meiner Familie habe ich sehr genossen. Wann sonst hat man die Gelegenheit, tolle Landschaften und Städte gemeinsam zu entdecken und abends bei einem Burger das Erlebte Revue passieren zu lassen? Und das war wichtiger, als Bilder zu bearbeiten und zu hoffen dass das Internet im Hotel stabil ist. Und ausserdem seit Ihr ja auch alle in den Ferien oder zumindest in Sommerlaune und liegt hoffentlich mit einem guten Buch im Schwimmbad oder genießt die lauen Abende draussen anstatt immer online zu sein.

Ich komme jedenfalls langsam wieder an. Wirklich langsam, denn der Jetlag hat mich fest im Griff und ich fühle mich ein bisschen als würde ich in einer Welt aus Watte leben. Alles ist ein bisschen dumpf und geht laaangsamer voran. Wie, bitte schön, machen das Menschen die beruflich zwischen den Zeitzonen pendeln? Bewundernswert.

Heute ist es hoffentlich ein bisschen besser als gestern und da habe ich immer hin schon mal einen Blick in meine Bilder geworfen. Nach und nach nehme ich Euch in der nächsten Zeit mit auf meine Reise - tolle Begegnungen, schicke Läden, gute Restaurants, tolle Hotels und mittlere Katastrophen inklusive.

Goodbye California, hello Germany. Und wie man in Kalifornien so schön sagt: I'm good!